Oberland-Gymnasium Seifhennersdorf

San Marcos in Texas

san marcos

Das Oberland-Gymnasium pflegt eine Schulpartnerschaft mit der San Marcos High School in Texas unweitder Hauptstadt Austin. Diese Partnerschaft besteht seit 1997 und wird im Rahmen des GAPP (German American Partnership Program) durchgeführt.

Der dreiwöchige Schüleraustausch findet aller 2 Jahre statt.

Die Teilnehmer wohnen bei Gastfamilien im Gastgeberland, das heißt, sie besuchen die Schule gemeinsam mit dem Austauschpartner und nehmen an dessen Unterricht teil.

Dabei lernen sie durch eigenes Erleben den Alltag eines amerikanischen bzw. deutschen Jugendlichen kennen. Sie beschäftigen sich mit der Kultur des jeweiligen Landes, arbeiten gemeinsam an einem Projekt und wirken durch Präsentationen verschiedener Themen in Klassen und Kursen der Partnerschule als Repräsentanten Deutschlands bzw. der Vereinigten Staaten.

Der Austausch bzw. das Projekt wurden von GAPP und der SBA Bautzen gefördert.

Ein Höhepunkt für die Gymnasiasten aus Seifhennersdorf ist vor dem Besuch in San Marcos der dreitägige Aufenthalt in New York City.

Der 10. Austausch ist für 2016 geplant.

Wo befindet sich die Partnerschule?


San Marcos Highschool liegt in der im Herzen Texas liegenden Stadt San Marcos. Sie liegt zwischen Austin im Norden und San Antonio im Süden im Hays County


Link zur Schulhomepage: San Marcos High School/Texas

 

Schüleraustausch 2019 – Besuch der Texaner

Als am frühen Samstagabend die Texaner mit dem Zug in Neugersdorf eintrafen, war die Freude, sowie die Aufregung sehr groß. Die acht Schüler der San Marcos High School waren in Begleitung von zwei Lehrern zuvor schon für circa eine Woche in Berlin. Wir kannten die jeweiligen Partner bisher auch nur vom Chatten. Nachdem sich die anfängliche Aufregung allmählich gelegt hatte und man sich ein wenig kennenlernte, ging nun jeder Gastschüler mit seiner Gastfamilie nach Hause.
Unser nächstes Wiedersehen stand schon am darauffolgenden Tag bevor. Am Sonntag trafen wir uns mit ihnen am Bismarckturm in Neugersdorf, um diesen zu besichtigen und von dort aus eine kleine Stadtrallye zu machen. Danach wurde im Garten der Familie Keller gegrillt. Dort begannen wir uns alle besser kennenzulernen und die Stimmung an diesem Abend wurde immer heiterer. Wir hatten viel Spaß bei gemeinsamen Aktivitäten, wie zum Beispiel Tischtennis, Fußball, Tischkicker, Football oder Badminton. Bei Marshmallows und Stockbrot am Lagerfeuer war später endlich auch Zeit für tiefgründigere Gespräche.
Die Aktivitäten am Montag wurden von jeder Familie individuell gestaltet.
Am Dienstag begann auch schon der Schulalltag, wobei die Texaner die erste Stunde zunächst im sogenannten Homeroom verbrachten, unsere Schule besichtigten und anschließend bei einer kleinen Führung durch Seifhennersdorf den Ort besser kennenlernen konnten.
Am Mittwoch stand schließlich unser erster gemeinsamer Ausflug nach Zittau an. Unsere Gruppe von 18 Schülern besuchte die Hochschule in Zittau, wo uns Hochspannungsexperimente und Erzeugnisse von 3D-Druckern vorgeführt wurden. Den Nachmittag verbrachten wir mit einer Stadtführung, dem Besuch der Fastentücher und einem Empfang beim Oberbürgermeister, der uns Rede und Antwort stand.
Donnerstag war wieder ein normaler Schultag, an dem einige Texaner in verschiedenen Klassen Vorträge hielten.
Die erste Woche beendeten wir Freitag mit einem Ausflug nach Dresden. Bei einem Besuch in der Gläsernen Manufaktur wurde uns während einer Führung die schrittweise Fertigung von Autos der Marke Volkswagen nähergebracht. Außerdem stellte man unser handwerkliches Geschick bei dem Bau eines kleinen batteriebetriebenen Automodells auf die Probe. Nach dem Mittag besichtigten wir die Stadt Dresden mit ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Nach ein paar Stunden Freizeit, welche der Großteil mit Shoppen oder Essen verbrachte, fuhren wir am Abend mit dem Zug wieder zurück.
Nach dem Wochenende, was von den Gastfamilien wieder für individuelle oder teilweise auch gemeinsame Ausflüge genutzt wurde, begann die zweite Woche wieder mit einem ganz normalen Schultag, zumindest für die zehn Schüler unserer Schule. Die Texaner machten für zwei Stunden einen kleinen Trip in die Sternenmanufaktur nach Herrnhut und kamen danach wieder in die Schule.
Dienstag stand uns allen ein langer Tag bevor, da wir einen Ausflug nach Prag machten. Nach der circa zweistündigen Busfahrt wurden wir durch Prag geführt, wo wir währenddessen verschiedene Aufgabenblätter lösen sollten, die von manchen mehr oder weniger intensiv bearbeitet wurden. Der anschließende Aufstieg auf die Prager Burg war wegen der nahezu endlosen Anzahl an Treppenstufen schweißtreibend. Die Aussicht über Prag oben auf der Burg entlohnte jedoch all unsere Mühen. Den Rest des Tages verbrachten wir auf dem Wenzelsplatz, wo wir bis zur Abfahrt Freizeit hatten. Nach neunstündigem Schlendern durch Prag in größter Hitze und praller Sonne waren auf der Rückfahrt alle geschafft und froh als wir 21:30 Uhr wieder an der Schule angekommen waren.
Am Mittwoch stand schon die vorletzte Ausfahrt bevor, bei der es für uns nach Oybin ging. So fuhren wir nach der zweiten Stunde nach Zittau. Von dort aus ging es für uns mit der Bimmelbahn nach Oybin, wo wir uns nach einer kleinen Mittagspause zum Aufstieg bereit machten. Wir legten einen kleinen Zwischenstopp in der Kirche ein und genossen die Kühle. Danach ging es weiter. Oben angekommen, bekamen wir Freizeit und hatten die Chance die Aussicht zu genießen und die Burg zu erkunden. Am Nachmittag machten wir uns auf den Rückweg und wurden nach einem Eis abgeholt.
Nachdem wir am Donnerstag noch einmal einen normalen Schultag hatten, ließen wir die Woche mit einem Ausflug nach Liberec ausklingen. Dort besuchten wir das IQ-Landia, um uns in technischen Dingen und Experimenten zu testen. Im Anschluss fuhren wir zum Jeschken, auf dessen Gipfel wir jedoch nicht konnten, da sich die Seilbahn immer noch im Umbau befand. Somit hatten wir noch ein paar Stunden Freizeit.

Als Abschlussfeier verbrachten wir den Samstagnachmittag auf der Sommerrodelbahn in Oderwitz, bei der wir mit den Schlitten die Geschwindigkeit austesten konnten. Den Abend genossen wir in vollen Zügen auf der Forstenschanze in Spitzkunnersdorf mit gemeinsamen Spielen oder einfach nur Unterhaltungen.
Am Sonntagmorgen ging es recht früh aus den Federn zur Verabschiedung auf dem Bahnhof in Neugersdorf. Diese war für uns alle sehr emotional, sodass auch die ein oder anderen Tränen flossen und doch war uns bewusst, dass es kein Abschied für immer war. Wir werden uns im Oktober wiedersehen.

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